CO2-Schweißtechnologie
Diese Schweißgeräte zählen zur Elektroschweißtechnik und sind besonders für Blecharbeiten geeignet. Während man hier mit einem “normalen” Schweißgerät mit Stabelektroden mehr Schaden anrichten kann, erreicht man den Erfolg mithilfe der CO2-Technik bei etwas Übung eigentlich immer.
Der Unterschied zu herkömmlichen Elektroschweißgeräten liegt darin, dass es keine starr umhüllten Stabelektroden gibt, die ständig erneuert werden müssen, wenn sie abgebrannt sind - hier handelt es sich um blanken Schweißdraht, der sich am Schweißgerät auf einer Spule befindet und während des Schweißens automatisch und kontinuierlich nachgefördert wird. Dieser Schweißdraht wird mit CO2 gasförmig “umhüllt”. Dazu befindet sich eine Gasflasche am Schweißgerät.
Der Vorteil solcher elektrischen Schweißgeräte ist, dass der Lichtbogen nahezu immer zündet ohne dass es zu Verklebungen kommt, wie das bei herkömmlichen Schweißgeräten ständig passieren kann; vor allem dann, wenn man weniger geübt ist. Ein weiterer und entscheidenter Vorteil ist der, dass es die relativ unhandlichen Elektroden nicht gibt, mit denen man nahezu blind arbeitet und den Lichtbogen nur durch den Schutzschirm sieht. Beim CO2-Schweißen muss zwar auch unbedingt ein Schutzschirm verwendet werden, aber die “Treffsicherheit” ist deutlich besser.
Als Nachteil von CO2-Schweißgeräten könnte man sagen, dass sie nicht unbedingt leicht und somit etwas beschwerlicher zu transportieren sind als herkömmliche Elektroschweißgeräte, wenn außerhalb der Werkstatt etwas geschweißt werden muss, weil die Gasflasche dazukommt. Im stationären Betrieb spielt das jedoch keine wesentliche Rolle.
Eine Bemerkung: Durch das CO2-Schweißverfahren wurde eine Automatisierung der Elektro-Schweißtechnik möglich gemacht, die mit der Schweißtechnik mit Elektroden niemals realisierbar gewesen wäre.
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